Dienstag, 23. Dezember 2008
Frohe Weihnachten
Wir wünschen all unseren Lesern Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr!
Die sechste Geschichte: Der Weihnachtspapa
Der Weihnachtspapa
von Olga Fuchs
Während meiner Kindheit kam am 24. Dezember spät abends immer der Weihnachtsmann zu uns nach Hause.
Damals haben wir Kinder noch im Alter von etwa neun Jahren an den Weihnachtsmann geglaubt.
Wenn man heute einen Erstklässler danach fragt, wird er einem schon in aller Ausführlichkeit erklären, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, ja nicht geben kann. Weil dieser, so wurde uns damals erzählt, die Geschenke mit dem Schlitten, der von den Rentieren durch die Luft gezogen wird, von Tür zu Tür bringt. So, und weil es weder einen Menschen gibt, der an einem Abend überall auf der ganzen Welt nahezu gleichzeitig die Geschenke verteilen kann, noch Rentiere, die Schlitten durch die Luft ziehen können, so kann also der Weihnachtsmann zumindest nicht so existieren, wie es einem in der Kindheit vorgegaukelt wird. Tja, so schlau waren wir früher noch nicht.
Hier klicken, um die PDF-Datei zu öffnen.
von Olga Fuchs
Während meiner Kindheit kam am 24. Dezember spät abends immer der Weihnachtsmann zu uns nach Hause.
Damals haben wir Kinder noch im Alter von etwa neun Jahren an den Weihnachtsmann geglaubt.
Wenn man heute einen Erstklässler danach fragt, wird er einem schon in aller Ausführlichkeit erklären, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, ja nicht geben kann. Weil dieser, so wurde uns damals erzählt, die Geschenke mit dem Schlitten, der von den Rentieren durch die Luft gezogen wird, von Tür zu Tür bringt. So, und weil es weder einen Menschen gibt, der an einem Abend überall auf der ganzen Welt nahezu gleichzeitig die Geschenke verteilen kann, noch Rentiere, die Schlitten durch die Luft ziehen können, so kann also der Weihnachtsmann zumindest nicht so existieren, wie es einem in der Kindheit vorgegaukelt wird. Tja, so schlau waren wir früher noch nicht.
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Donnerstag, 18. Dezember 2008
Noch ein Auslageplatz
Ab sofort findet man auch im Eingangsbereich der Stadtbibliothek Freiburg die eile zeile!
Dienstag, 18. November 2008
Neue Plätze für die eile zeile
Es hat sich einiges getan in letzter Zeit. Wir haben drei neue Auslageplätze für die eile zeile gefunden. Praxis Dr. Stockburger in Ihringen und Praxis Dr. Schmidle in Breisach werden unser Projekt ebenso aufnehmen, wie die Praxis Dr. Voget in Ihringen.
An dieser Stelle möchten wir uns nocheinmal recht herzlich bei den dreien bedanken.
Dienstag, 11. November 2008
Die fünfte Geschichte: Freunde
Freunde
von Olga Fuchs
Er stand in der Warteschlange beim Pausenbäcker. Irgendwie fühlte er sich unwohl. Hinter und vor ihm hörte er aufgeregtes Getuschel.
Reden die über mich, fragte er sich. Mit gesenktem Blick stand er da und merkte auch nicht, wie sich andere an ihm vorbei drängten. Er wagte einen Augenblick aufzuschauen. Schon sah er grinsende Gesichter um sich herum, die, als er sich umschaute, wieder zu flüstern begannen.
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von Olga Fuchs
Er stand in der Warteschlange beim Pausenbäcker. Irgendwie fühlte er sich unwohl. Hinter und vor ihm hörte er aufgeregtes Getuschel.
Reden die über mich, fragte er sich. Mit gesenktem Blick stand er da und merkte auch nicht, wie sich andere an ihm vorbei drängten. Er wagte einen Augenblick aufzuschauen. Schon sah er grinsende Gesichter um sich herum, die, als er sich umschaute, wieder zu flüstern begannen.
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Dienstag, 30. September 2008
Die vierte Geschichte: Wie Hund und Katz'
Wie Hund und Katz'
von Miriam Müller
Jetzt hat sie mich geweckt, nur um mir über den Kopf zu streicheln! Das gibt es doch nicht. Es ist zwar schön, wenn sie das tut und ich genieße das auch, aber deshalb muss sie mich doch nicht wecken. Das kann sie doch machen, wenn ich wach bin. Naja. Dann schlafe ich nachher eben wieder ein – vorausgesetzt, es klappt auch. Nicht immer kann ich gleich wieder einschlafen...
Hier klicken, um die PDF-Datei zu öffnen.
von Miriam Müller
Jetzt hat sie mich geweckt, nur um mir über den Kopf zu streicheln! Das gibt es doch nicht. Es ist zwar schön, wenn sie das tut und ich genieße das auch, aber deshalb muss sie mich doch nicht wecken. Das kann sie doch machen, wenn ich wach bin. Naja. Dann schlafe ich nachher eben wieder ein – vorausgesetzt, es klappt auch. Nicht immer kann ich gleich wieder einschlafen...
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Montag, 7. Juli 2008
Die dritte Geschichte: Überstunden
Überstunden
von Miriam Müller
Marion saß zu Hause und wartete. Schon seit einer Stunde wartete sie ungeduldig. Wo blieb er nur? Er sollte doch schon längst zu Hause sein. In letzter Zeit ging er abends immer häufiger fort und kam spät wieder. Erst letzte Woche ist ihr aufgefallen, dass er aus der Sauna zurück gekommen war und sein Handtuch überhaupt nicht benutzt hatte. Und jetzt saß sie schon wieder zu Hause und machte sich Sorgen. Ihm könnte etwas passiert sein.
Marion lief in der Wohnung umher. Immer wieder blieb sie am Fenster stehen und sah auf die Straße. Draußen regnete es und die Regentropfen prasselten auf das Dachfenster. ...
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von Miriam Müller
Marion saß zu Hause und wartete. Schon seit einer Stunde wartete sie ungeduldig. Wo blieb er nur? Er sollte doch schon längst zu Hause sein. In letzter Zeit ging er abends immer häufiger fort und kam spät wieder. Erst letzte Woche ist ihr aufgefallen, dass er aus der Sauna zurück gekommen war und sein Handtuch überhaupt nicht benutzt hatte. Und jetzt saß sie schon wieder zu Hause und machte sich Sorgen. Ihm könnte etwas passiert sein.
Marion lief in der Wohnung umher. Immer wieder blieb sie am Fenster stehen und sah auf die Straße. Draußen regnete es und die Regentropfen prasselten auf das Dachfenster. ...
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Mittwoch, 18. Juni 2008
Die zweite Geschichte: Die Kommode
Die Kommode
von Olga Fuchs
Ruth rannte auf die Schule zu. Ihre Schuhe klackerten auf den Pflastersteinen. Das gefiel ihr. Sie lief gerne mit klackernden Schuhen durch die Gegend. Dann fühlte sie sich wie eine Erwachsene. Die Leute drehten sich dann nach ihr um, weil sie eine Dame bei diesem Klackern zu sehen erwarteten.
Doch heute war Ruth etwas spät dran. Sie hatte auf ihre Freundin Judith gewartet. Da diese lange nicht kam, lief Ruth alleine los. Sie erreichte den Schulhof und sah gerade noch die letzten Schüler durch die Schultür laufen.
Dann schaffe ich es vielleicht doch noch vor dem Lehrer ins Klassenzimmer zu kommen, dachte sie und beschleunigte noch einmal.
Als sie die Schulzimmertür erreichte, schloss der Lehrer sie gerade hinter sich.
Mist, dachte sie, doch nicht geschafft! Ob ich heute dafür länger bleiben muss?
Vorsichtig klopfte sie an der Tür und öffnete sie dann zaghaft. Sie erschrak etwas, als sie direkt vor sich das strenge Gesicht des Lehrers sah. Sie senkte den Blick und wollte gerade eine Entschuldigung stammeln, doch ihr Lehrer ließ sie nicht zu Wort kommen.
„Aha! Wie ich sehe, kommst du schon wieder zu spät, Ruth! So kann das nicht weitergehen! Fällt dir eine plausible Entschuldigung ein?“
„Ich...“ ...
von Olga Fuchs
Ruth rannte auf die Schule zu. Ihre Schuhe klackerten auf den Pflastersteinen. Das gefiel ihr. Sie lief gerne mit klackernden Schuhen durch die Gegend. Dann fühlte sie sich wie eine Erwachsene. Die Leute drehten sich dann nach ihr um, weil sie eine Dame bei diesem Klackern zu sehen erwarteten.
Doch heute war Ruth etwas spät dran. Sie hatte auf ihre Freundin Judith gewartet. Da diese lange nicht kam, lief Ruth alleine los. Sie erreichte den Schulhof und sah gerade noch die letzten Schüler durch die Schultür laufen.
Dann schaffe ich es vielleicht doch noch vor dem Lehrer ins Klassenzimmer zu kommen, dachte sie und beschleunigte noch einmal.
Als sie die Schulzimmertür erreichte, schloss der Lehrer sie gerade hinter sich.
Mist, dachte sie, doch nicht geschafft! Ob ich heute dafür länger bleiben muss?
Vorsichtig klopfte sie an der Tür und öffnete sie dann zaghaft. Sie erschrak etwas, als sie direkt vor sich das strenge Gesicht des Lehrers sah. Sie senkte den Blick und wollte gerade eine Entschuldigung stammeln, doch ihr Lehrer ließ sie nicht zu Wort kommen.
„Aha! Wie ich sehe, kommst du schon wieder zu spät, Ruth! So kann das nicht weitergehen! Fällt dir eine plausible Entschuldigung ein?“
„Ich...“ ...
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Freitag, 25. April 2008
Die erste Geschichte: Hawaii
Hawaii
von Miriam Müller
Sabine stieg ins Auto und drückte auf den Startknopf am Armaturenbrett. Das Auto sprang an.
„Guten Morgen. Wo soll es hingehen?“, fragte die freundliche Stimme des Navigationscomputers.
„Ich möchte zuerst in den Cybermarkt und anschließend ins Fintessstudio.“, antwortete Sabine.
„Es ist sehr schönes Wetter heute. Möchten Sie über der Stadt fahren, oder lieber auf Straßenebene?“
„Ich denke, ich könnte ein bisschen Sonne ertragen. Wir fahren oben. Öffne doch bitte gleich noch das Dach.“
„Gerne.“ Der Computer tat wie ihm geheißen und öffnete das Dach. Dann fuhr das Auto in die Höhe und schwebte kurze Zeit später über der Stadt.
Sabine genoss die Aussicht. Normalerweise blieb sie eher auf dem Boden. Wobei das bei einem Schwebeauto nicht ganz richtig ist. So schön die Aussicht auch war, sie wollte dort oben nicht zwischen den vielen Autos umher fahren. Sollten die doch die Stadt bestaunen, welche Sabine schon so gut kannte.
Kurze Zeit später machte das Auto auf dem Dach eines großen Gebäudes halt. Sabine stieg aus. Sie ging zum Einkaufscaddy und steckte eine Chipkarte in den Einwurfschlitz...
Sabine stieg ins Auto und drückte auf den Startknopf am Armaturenbrett. Das Auto sprang an.
„Guten Morgen. Wo soll es hingehen?“, fragte die freundliche Stimme des Navigationscomputers.
„Ich möchte zuerst in den Cybermarkt und anschließend ins Fintessstudio.“, antwortete Sabine.
„Es ist sehr schönes Wetter heute. Möchten Sie über der Stadt fahren, oder lieber auf Straßenebene?“
„Ich denke, ich könnte ein bisschen Sonne ertragen. Wir fahren oben. Öffne doch bitte gleich noch das Dach.“
„Gerne.“ Der Computer tat wie ihm geheißen und öffnete das Dach. Dann fuhr das Auto in die Höhe und schwebte kurze Zeit später über der Stadt.
Sabine genoss die Aussicht. Normalerweise blieb sie eher auf dem Boden. Wobei das bei einem Schwebeauto nicht ganz richtig ist. So schön die Aussicht auch war, sie wollte dort oben nicht zwischen den vielen Autos umher fahren. Sollten die doch die Stadt bestaunen, welche Sabine schon so gut kannte.
Kurze Zeit später machte das Auto auf dem Dach eines großen Gebäudes halt. Sabine stieg aus. Sie ging zum Einkaufscaddy und steckte eine Chipkarte in den Einwurfschlitz...
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Es ist soweit
Die eile zeile ist fertig und liegt ab sofort an mehreren Stellen in Freiburg und Umgebung aus. Momentan findet man die eile zeile im Künstlergroßhandel boesner im Industriegebiet Haid in Freiburg sowie in der Zahnarztpraxis Dr. Müller und Dr. Peemöller in Ihringen. Weitere Plätze folgen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim lesen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim lesen.
Freitag, 18. April 2008
Über eile zeile...
... gibt es im Grunde nicht viel zu sagen. Sie ist ein Projekt, das Menschen ermöglichen soll, trotz allem Alltagsstress noch ein wenig zu lesen. Die eile zeile ist schlicht und einfach eine Kurzgeschichte, welche in einem handlichen Flyer verpackt ist. Sie ist kostenlos und man kann sie in Freiburg an verschiedenen Stellen mitnehmen. Welche Plätze das sind, wird hier in Kürze bekannt gegeben.
Wer also kaum Zeit hat, aber trotzdem gerne was lesen möchte, für den ist die eile zeile ebenso geeignet, wie für Menschen, die sich im Zug langweilen.
Für alle, die keine eile zeile mehr bekommen haben, gibt es in diesem Blog alle Texte zum Nachlesen. Wir informieren hier auch über die Erscheinungstermine.
Die Autorinnen wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen, dass dieses Projekt bei allen Lesern gut ankommt.
Wer also kaum Zeit hat, aber trotzdem gerne was lesen möchte, für den ist die eile zeile ebenso geeignet, wie für Menschen, die sich im Zug langweilen.
Für alle, die keine eile zeile mehr bekommen haben, gibt es in diesem Blog alle Texte zum Nachlesen. Wir informieren hier auch über die Erscheinungstermine.
Die Autorinnen wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen, dass dieses Projekt bei allen Lesern gut ankommt.
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